Die Funktion der Sperre(n) sollte häufiger geprüft werden, da z.B. durch Korrosion zwischen Lagerbuchse und Schaltwelle am Getriebe das Einrücken nicht gegeben ist. Bei einer Getrieberevision sollte hier besonders gefettet und geschützt werden.
Durch einen Getriebeschalter an der Einrückwelle wird bei Bedienung des Zugschalters am Armaturenbrett das Einrasten der Sperre durch Aufleuchten einer grünen Kontrollleuchte bei Bewegung der Räder angezeigt. Soweit dieses nicht der Fall ist, liegt ein Fehler vor.
Die VW T3 Syncro Differenzialsperre verbindet den Antrieb für das linke und rechte Rad, so dass sich beim Drehen nur eines Rades beide drehen sollten. Dieses lässt sich auf einer Hebebühne leicht prüfen.
Mit einer Vakuumpumpe (z.B. Louis Bremsentlüftung) kann an der blauen ovalen Dose/ Unterdruckstellelement die Bewegung der Schaltwelle geprüft werden. Ist diese fest kann mittels Rostlöser und leichter Schläger versucht werden ein Einrücken zu erreichen.
Soweit mittels Vakuumpumpe ein Einrücken der Sperre erreicht wird (die Kontrolllampe zeigt die Funktion an und beide Räder drehen sich gleichzeitig) liegt das Problem am Unterdrucksystem. Dann ist eine Fehlersuche bei undichten Leitungsschläuchen, Gummitüllen, am Stellelement oder Unterdruckbehälter/ Erdnuss notwendig. Kaum sichtbar verläuft der Schlauch vom Zugschalter zur Unterdruckpumpe am Motor auf der linken Fahrzeugunterseite mit im Kabelbaum. Hier ist auch ein T-Stück mit leicht brüchigen Gummitüllen versteckt.
